Die Geschichte zeigt, dass die Nutzung der Pferdemilch schon auf über tausende von Jahren zurückzuführen ist. Es wird erzählt, dass die Chinesen schon vor Christus die Pferdemilch als Nahrungs- und Heilmittel verwendet haben. Zudem sagt man, dass die ägyptische Königin Kleopatra die pflegende Wirkung der Stutenmilch genutzt hat, um die Jugend ihrer Haut zu erhalten.

Die Stutenmilch ist der menschlichen Milch ähnlicher als die Kuhmilch und wird daher besser vertragen. Sie verfügt über antibakterielle und entzündungshemmende Bestandteile in der Milch, dadurch enthält sie weniger Keime. 

Zusammensetzung:

1 % Fett

6 % Milchzucker (Laktose)

2 % Eiweiss (davon 55 % Kasein)

0.3 % Mengen- und Spurenelemente, Vitamine, Enzyme

Bei den Vitaminen ist der hohe Anteil an Vitamin C hervorzuheben: Nämlich 94 - 135 Milligramm pro Liter, dies ist 7 mal höher als in der Kuhmilch. So regt die Stutenmilch v.a. die Antikörperbildung an und stärkt das Immunsystem. Auch beim Vitamin D schlägt die Pferdemilch die Kuhmilch mit Leichtigkeit: Sie besitzt die 17-fache Menge an Vitamin D, das sehr wichtig ist für den Einbau von Calcium in die Knochen und dessen Mangel bei Kleinkinder zu Rachitis führen kann.

Stutenmilch hat eine positive Auswirkung auf den Stoffwechsel und eine allgemein stärkende Wirkung auf den Körper. Ihre diätetische/gesundheitsfördernde Wirkung beruht auf den Immunglobulinen, Laktoferrinen und Lysozymen (antibakteriell, antiviral). Besonders während oder nach einer Krankheit kann Stutenmilch den Körper im Aufbau unterstützen. Obwohl sie wenig Fettanteil besitzt, ist sie reich an ungesättigten Fettsäuren. Die Konzentration an Linolen- und Arachidonsäure ist sechsmal so hoch wie in Kuhmilch. Durch sie werden Herzmuskel, Muskelgewebe, Magen- Darmschleimhäute, das zentrale Nervensystem und die hormonproduzierenden Drüsen positiv beeinflusst. 

Als erster Stutenmilchanbieter in Liechtenstein unterliegen wir den strengen Auflagen des Amtes für Lebensmittelkontrolle und des Veterinäramtes. Nach der Geburt benötigt das Fohlen für 2 Monate ausschliesslich die Milch der Mutter. In diesem Zeitraum werden die Stuten nicht gemolken. Danach wird ein Teil der Milch zur Verarbeitung verwendet, der restliche Milchanteil steht dem Fohlen zwischen den Melkungen ständig zur Verfügung. Die Stuten werden 1 Mal am Tag gemolken und pro Tier fliessen ca. 1.5 Liter Milch pro Tag in die Verarbeitung. Daher ist die Stutenmilch nicht in vergleichbarer Verfügbarkeit wie die Kuhmilch vorhanden.

Die Stuten und ihre Fohlen werden artgerecht in Gruppen gehalten. Auch geniessen sie täglich den Auslauf ins Freie. Dies ist für ihr gesundes Aufwachsen wichtig, sie können sich bewegen und den Sozialkontakt mit den anderen Fohlen pflegen. Auch werden sie von Kevin und Gabriela gepflegt und die Grunderziehung für ihr weiteres Pferdeleben wird gelegt.

Pferdemilch wird als Vorzugsmilch verkauft. Das bedeutet, dass die Milch nicht pasteurisiert sondern roh verarbeitet wird. Durch den hohen Alubimgehalt würde die Milch ausflocken bei Erhitzung. Auch werden so die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zerstört. Die Milch wird abgekühlt und in kleinen Portionen schockgefroren. Auch wird die Milch zu Pulver und Emulsionen verarbeitet, die als Tabletten, Kapseln und als Kosmetikartikel erhältlich sind. Ein besonderer Herstellungsvorgang ist der Fermentierungsvorgang von vergorener Milch. Diese Produkte sind unter dem Namen «Kumys» zu finden.

Die Pferdemilch wirkt sich positiv auf Behandlung von Stoffwechselerkrankungen aus. Zudem leistet Stutenmilch vor/während/nach Behandlungen von Magen-Darm-Erkrankungen, allgemeinen Operationen, Herzerkrankungen, Gelenkschmerzen, Arthrose, Neurodermitis, Akne oder auch Schuppenflechten einen wertvollen Beitrag zur Linderung der Symptome. Zudem kann die Milch auch als Crème für die Hautpflege oder als Seife für die Reinigung der

Haut genutzt werden.

Ein junger Mann aus Schaan erzählt seine Erfolgsstory mit einer Pferdemilchkur:

Ich hatte in meiner Vergangenheit immer wieder mit Ekzemen zu kämpfen. Da Cortison-Salben nur kurzfristig wirkten und die Ekzeme immer wieder auftraten, war ich bereit, etwas Neues auszuprobieren. Dabei wurde ich auf die Stutenmilch aufmerksam und probierte eine 30-tägige Kur aus. Die Vorstellung, Stutenmilch zu trinken, war zu Beginn etwas ungewohnt, aber die Wirkung überzeugte mich: Nach einer Woche gingen die Ekzeme merklich zurück und am Ende sind sie ganz verschwunden. Noch ein positiver Effekt der Stutenmilch war zudem, dass die Müdigkeit, die mir gelegentlich zu schafffen machte, gänzlich verschwunden ist. Ich kann die Stutenmilch sehr empfehlen.

Erfolgsstory